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Heirat, Beerdigung....

An dieser Stelle bieten wir Ihnen einen kurzen Überblick, was in welchem Fall und wie zu tun ist.

4 Taufe
4 Erstkommunion
4 Firmung
4 Heirat
4 Beerdigung

 
Taufe - Sakrament des Lebens
     

Die Eltern bringen Ihr Kind zur Taufe um ihm den Lebensweg zu eröffnen, den Sie bisher selbst gegangen sind und von dem sie glauben, dass er im Leben trägt und führt. Für viele Jahre werden Mutter und Vater ihrem Kind Weggefährten sein. Heissen Sie ihr Kind jeden Morgen neu willkommen in Ihrem Haus und in Ihrem Herzen. Dann wird es sich mit Ihnen wirklich des Lebens freuen.

Wir als Pfarrei freuen uns auf das Tauffest mit Ihnen! Im Vorfeld der Taufe wird ein Seelsorger oder eine Seelsorgerin mit Ihnen zusammen die Taufe vorbereiten. Geben Sie uns rechtzeitig Ihre Terminwünsche bekannt.

 
Komm ! Komm ! Kommunion 
     

Das zweite Sakrament im Leben eines Kindes ist die Erstkommunion. In der Vorbereitung darauf, kann ihr Kind ein Stück weiter hinein wachsen in das Leben unserer Pfarrei und auch in das Leben überhaupt. Seit Jahren werden die Erstkommunionkinder von Katechetinnen auf ihr grosses Fest vorbereitet. Sie werden spielend, feiernd und erzählend mit den Kindern für ein paar Monate umgehen und sie so nicht bloss in christliche Gedanken einführen, die man auswendig lernt und wieder vergisst, sondern sie möchten mit den Kindern christliches Leben einüben: hören lernen, sehen lernen, miteinander umgehen lernen, teilen lernen... Bald schon werden viele Eltern spüren, dass sie durch Kinderfragen und Kinderantworten aus ihrem religiösen oder auch nicht religiösen Konzept gebracht werden.

Solche Fragen und Antworten sind vielleicht die Art, wie Gott mit uns umgeht und spricht. Gott ist nicht so fern und auch nicht so abstrakt, wie wir manchmal denken. Im Gegenteil, Gott ist ganz nah. Eine dichte Art, ihm zu begegnen ist die Feier der Kommunion, auf die hin die Kinder im Unterricht vorbereitet werden und zu der die Kinder am Erstkommunion Tag erstmals eingeladen sind.

 
Firmung 
     

In der Regel findet die Taufe im Säuglings- oder Kleinkindalter statt. Dazu kann das Kind noch nichts sagen, keine Stellung beziehen. Im Laufe der Zeit entfaltet sich der Wille des Kindes und des Jugendlichen immer mehr. Bei der Firmung kann der Jugendliche selber „Ja" sagen zu einem Lebensweg als einem Weg des Glaubens. Firmung ist ein Sakrament, das zur Entscheidung aufruft. 

 Die Firmung kann also nicht als „Schluckimpfung" verstanden werden, die plötzlich „von oben her" alles klar macht und auch nicht als fromme Verzierung, die halt einfach dazu gehört. Denn wirklicher Glaube findet nicht nur sonntags in der Kirche statt, sondern er durchzieht alle Lebensbereiche. Er ist also eine stetige Herausforderung.

 
Heirat, " ja sagen"- "ja halten" 
     

Heiraten, einander das Jawort geben, den gemeinsamen Lebensweg beginnen - das sind viele Bezeichnungen für ein und dieselbe Sache. Zwei Menschen gehen einen Bund ein, und sie tun das vor aller Öffentlichkeit, im Beisein ihrer Familien und ihrer Freunde - sie tun es vor der Kirche, das heisst, vor Gott und der Gemeinde Jesu. 

 Das Brautpaar sind die Hauptpersonen, sozusagen die "Träger der Handlung", auf die es ankommt, und alle andern, auch der Pfarrer, können Ihren Schritt nur bezeugen. Braut und Bräutigam spenden einander das Sakrament der Ehe, indem sie sich gegenseitig die Treue versprechen. Aber sie wissen, dass sie dieses "Ja" nur wagen können, weil Gott zuerst ja gesagt hat - ja zur Liebe dieser beiden Menschen, ja zu ihrem Entschluss, einander mit allen Stärken und Schwächen, Begabungen und Grenzen anzunehmen.

Wenn Sie sich zur Heirat entschliessen, melden Sie sich bitte frühzeitg bei uns im Pfarrhaus, damit wir die nötigen Vorbereitungen treffen können. Dies ist auch dann notwendig, wenn ein auswärtiger Priester Sie traut oder wenn Sie in einer anderen Kirche heiraten. 

 
Beerdigung - Gott steht am Ende der Strasse ... 
     

Christen setzen dem Tod das Leben gegenüber. Genauer: das Freiwerden vom Tod, das durch das Ostererreignis an Christus ein für allemal geschehen ist. 

Dieser Perspektive glauben Christen. Sie beten das Ende der Zeit geradezu herbei mit dem "Amen. Komm, Herr Jesus!" (Offb 22,20). Das ist der Tenor unserer Verkündigung angesichts des Todes.

Bei einem Todesfall in Ihrer Familie wollen Sie sich bitte mit uns in Verbindung setzen noch bevor Sie aufs Bestattungsamt gehen, um den Termin der Beerdigung festzulegen. Vielen Dank.

 
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