An
dieser Stelle bieten wir Ihnen einen kurzen
Überblick, was in welchem Fall und wie
zu tun ist.
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Taufe
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Erstkommunion
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Firmung
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Heirat
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Beerdigung |
| Taufe
- Sakrament des Lebens |
Die
Eltern bringen Ihr Kind zur Taufe um ihm den
Lebensweg zu eröffnen, den Sie bisher selbst
gegangen sind und von dem sie glauben, dass
er im Leben trägt und führt. Für
viele Jahre werden Mutter und Vater ihrem Kind
Weggefährten sein. Heissen Sie ihr Kind
jeden Morgen neu willkommen in Ihrem Haus und
in Ihrem Herzen. Dann wird es sich mit Ihnen
wirklich des Lebens freuen.
Wir als Pfarrei freuen
uns auf das Tauffest mit Ihnen! Im Vorfeld der
Taufe wird ein Seelsorger oder eine Seelsorgerin
mit Ihnen zusammen die Taufe vorbereiten. Geben
Sie uns rechtzeitig Ihre Terminwünsche
bekannt. |
Das
zweite Sakrament im Leben eines Kindes ist die
Erstkommunion. In der Vorbereitung darauf, kann
ihr Kind ein Stück weiter hinein wachsen
in das Leben unserer Pfarrei und auch in das
Leben überhaupt. Seit Jahren werden die
Erstkommunionkinder von Katechetinnen auf ihr
grosses Fest vorbereitet. Sie werden spielend,
feiernd und erzählend mit den Kindern für
ein paar Monate umgehen und sie so nicht bloss
in christliche Gedanken einführen, die
man auswendig lernt und wieder vergisst, sondern
sie möchten mit den Kindern christliches
Leben einüben: hören lernen, sehen
lernen, miteinander umgehen lernen, teilen lernen...
Bald schon werden viele Eltern spüren,
dass sie durch Kinderfragen und Kinderantworten
aus ihrem religiösen oder auch nicht religiösen
Konzept gebracht werden.
Solche Fragen und Antworten
sind vielleicht die Art, wie Gott mit uns umgeht
und spricht. Gott ist nicht so fern und auch
nicht so abstrakt, wie wir manchmal denken.
Im Gegenteil, Gott ist ganz nah. Eine dichte
Art, ihm zu begegnen ist die Feier der Kommunion,
auf die hin die Kinder im Unterricht vorbereitet
werden und zu der die Kinder am Erstkommunion
Tag erstmals eingeladen sind. |
In
der Regel findet die Taufe im Säuglings-
oder Kleinkindalter statt. Dazu kann das Kind
noch nichts sagen, keine Stellung beziehen.
Im Laufe der Zeit entfaltet sich der Wille des
Kindes und des Jugendlichen immer mehr. Bei
der Firmung kann der Jugendliche selber „Ja"
sagen zu einem Lebensweg als einem Weg des Glaubens.
Firmung ist ein Sakrament, das zur Entscheidung
aufruft.
Die Firmung kann
also nicht als „Schluckimpfung" verstanden
werden, die plötzlich „von oben her"
alles klar macht und auch nicht als fromme Verzierung,
die halt einfach dazu gehört. Denn wirklicher
Glaube findet nicht nur sonntags in der Kirche
statt, sondern er durchzieht alle Lebensbereiche.
Er ist also eine stetige Herausforderung. |
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Heirat, " ja sagen"- "ja halten" |
Heiraten,
einander das Jawort geben, den gemeinsamen Lebensweg
beginnen - das sind viele Bezeichnungen für
ein und dieselbe Sache. Zwei Menschen gehen
einen Bund ein, und sie tun das vor aller Öffentlichkeit,
im Beisein ihrer Familien und ihrer Freunde
- sie tun es vor der Kirche, das heisst, vor
Gott und der Gemeinde Jesu.
Das Brautpaar sind
die Hauptpersonen, sozusagen die "Träger
der Handlung", auf die es ankommt, und
alle andern, auch der Pfarrer, können Ihren
Schritt nur bezeugen. Braut und Bräutigam
spenden einander das Sakrament der Ehe, indem
sie sich gegenseitig die Treue versprechen.
Aber sie wissen, dass sie dieses "Ja"
nur wagen können, weil Gott zuerst ja gesagt
hat - ja zur Liebe dieser beiden Menschen, ja
zu ihrem Entschluss, einander mit allen Stärken
und Schwächen, Begabungen und Grenzen anzunehmen.
Wenn Sie sich zur Heirat
entschliessen, melden Sie sich bitte frühzeitg
bei uns im Pfarrhaus, damit wir die nötigen
Vorbereitungen treffen können. Dies ist
auch dann notwendig, wenn ein auswärtiger
Priester Sie traut oder wenn Sie in einer anderen
Kirche heiraten. |
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Beerdigung - Gott steht am Ende der Strasse ... |
Christen
setzen dem Tod das Leben gegenüber. Genauer:
das Freiwerden vom Tod, das durch das Ostererreignis
an Christus ein für allemal geschehen ist.
Dieser Perspektive glauben
Christen. Sie beten das Ende der Zeit geradezu
herbei mit dem "Amen. Komm, Herr Jesus!"
(Offb 22,20). Das ist der Tenor unserer Verkündigung
angesichts des Todes.
Bei einem Todesfall in
Ihrer Familie wollen Sie sich bitte mit uns
in Verbindung setzen noch bevor Sie aufs Bestattungsamt
gehen, um den Termin der Beerdigung festzulegen.
Vielen Dank.
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